Koordination |
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Nach Hollmann/Hettinger (1990) wird Koordination als "das Zusammenwirken von Zentralnervensystem und Sklettmuskulatur innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufes" definiert. Vielfach wird auch der Begriff der Gewandtheit und Geschicklichkeit benutzt. Eine möglichst optimale koordinative Befähigung schont die energetischen Reserven und erlaubt es dem Sportler in nicht erwarteten Situationen schnell und variabel zu reagieren. Außerdem wird der Laufstil ökonomischer. Trotz größter Anstrengungen locker und leicht zu laufen Trotz größter Anstrengungen locker und leicht zu laufen, das können wenige, lernen können es aber alle. Regelmäßiges Koordinationstraining verbessert Ihren Laufstil und hilft Ihnen schneller und geschmeidiger zu laufen. Einige wichtige koordinative Laufübungen Bei Koordinationsübungen sollten sich anspruchsvolle mit einfacheren Einheiten abwechseln. Eine Möglichkeit ist es, nach einer Übung die zurückgelegte Strecke wieder zurück zu laufen bzw. gehen, um eine weitere Einheit zu absolvieren. Für das Koordinationsprogramm suchen Sie sich einen ebenen nicht zu harten Untergrund (Rasen) aus. Markieren Sie eine Strecke von 20 bis 40 Metern. Laufen Sie sich 10 bis 15 Minuten warm und dehnen Sie Ihre Beine kurz aber sorgfältig. Wichtig ist, dass sie die anschließenden Koordinationsübungen voll konzentriert durchführen und nicht zu sehr ermüdet sind. Achten Sie auf eine saubere, gradlinige Armführung und lassen Sie sich ruhig von Außenstehenden beobachten und gegebenenfalls korrigieren. Führen Sie Ihr Übungsreinfolge zwei- bis viermal, inklusive einer kleinen Pause, hintereinander durch. Die Gesamtdauer des Programm sollte zwischen 10 und 30 Minuten liegen.
2. Kniehebellauf Oberkörpervorlage, nach vorne gedrückter Hüfte und aktiver Armeinsatz. Oberschenkel bis zur Waagerechten bei mittlerer Schrittfrequenz angehoben. 3. Überkreuzlaufen Laufen sie seitwärts und überkreuzen Sie abwechselnd die Beine nach vorne und hinten, lassen Sie Ihre Arme gegengleich vor und mitschwingen. 4. Ballenlaufen Laufen Sie langsam nur auf dem Vorfuß und federn Sie nach dem Aufsetzen im Kniegelenk nach. Umgekehrt können Sie auch mit der Ferse aufsetzen und bewusst über den Mittelfuß abrollen. 5. Hoch-Streck-Sprünge Aus der Hocke Arme von hinten nach vorne oben schwingen, abdrücken bis zur gestreckten Körperhaltung ab.6. Sprunglauf:Strecken Sie nach einem dynamischen einbeinigen Absprung das Absprungbein und versuchen Sie, leicht auf dem Vor- bzw. Mittelfuß zu landen, und setzen Sie zum nächsten Sprung mit dem anderen Bein an. 6. Sprunglauf Strecken Sie nach einem dynamischen einbeinigen Absprung das Absprungbein und versuchen Sie, leicht auf dem Vor- bzw. Mittelfuß zu landen, und setzen Sie zum nächsten Sprung mit dem anderen Bein an.
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